Nachrichten der Unfallkasse NRW

Zeitschrift: Sicher zu Hause & unterwegs 3 / 2019

Das Bild zeigt das Titelblatt der Zeitschrift SICHER zu Hause & unterwegs, Ausgabe 03/2019
prävention
[27.09.2019]

Dass Alkohol und Drogen am Steuer die Unfallgefahr drastisch erhöhen, ist den meisten Verkehrsteilnehmern bewusst. Weniger beachtet wird dagegen der Einfluss von Medikamenten auf die Fahrtüchtigkeit. Und der ist immens. Immerhin lassen rund 2.800 der in Deutschland rund 55.000 zugelassenen Medikamente kein sicheres Fahren mehr zu. Darauf weisen wir in der neuen Ausgabe von "Sicher zu Hause & unterwegs" hin.

Diese Medikamente können zum Beispiel beim Autofahren zum Problem werden

Analgetika (Schmerzmittel)
Auch rezeptfreie Mittel wie Acetylsalicylsäure (ASS) können bei hoher Dosierung (2 bis 4 g/Tag) Schwindel, Übelkeit und Benommenheit auslösen. Vorsicht auch bei Kombi-Präparaten mit Koffein: Oft kommt es zu einem plötzlichen Leistungsabfall und Ermüdung.

Antidepressiva
Nur wenige Antidepressiva beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit nicht. Die Symptome reichen von Schläfrigkeit über Schwindel hin zu Koordinationsstörungen. Experten raten, in den ersten zwei Wochen der Behandlung nicht Auto zu fahren.

Schlaf- und Beruhigungsmittel
Besonders Benzodiazepine gelten als bedenklich im Straßenverkehr, da sie die Reaktionszeit verlängern. Manche Präparate wirken noch am nächsten Tag nach. Deshalb sollten Autofahrer genau auf den Einnahmezeitpunkt achten.

Stressfreier Kindergeburtstag

Kinder können den Tag ihrer Geburtstagsparty kaum abwarten – Eltern finden dagegen oft, dass der Tag gar nicht schnell genug vorüber gehen kann. Eine gute Vorbereitung garantiert mehr Spaß und Sicherheit für alle. Schon zusätzliche erwachsene Verstärkung, die den Grill managt oder am Gartenteich Posten steht, entspannt ungemein.
Ausführlichere Infos finden Sie auf Seite 9.

Hier Können Sie die neue Ausgabe der Zeitschrift herunterladen. Sicher zu Hause & unterwegs