Nachrichten der Unfallkasse NRW

WDR berichtete über Projekt "abba" der Unfallkasse NRW in der ARGE Rhein-Erft

Katrin Päßler, Präventionsmitarbeiterin der Unfallkasse NRW, im Gespräch mit dem WDR.
[27.11.2008] Am 28. November berichtete der WDR in seiner Sendung "Lokalzeit Köln" über den bisherigen Verlauf des Projektes "abba" in der ARGE Rhein-Erft (Geschäftsstelle Bergheim), das die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen dort betreut. "abba" ist ein bundesweites Projekt zu Arbeitsbelastungen und Bedrohungen in Arbeitsgemeinschaften (Argen) nach Hartz IV. Es soll der Prävention von Bedrohungen und Gewalt gegen Beschäftigte mit Publikumsverkehr dienen. Das Projekt läuft dort seit Herbst letzten Jahres und wird von den Beschäftigen positiv aufgenommen. Im Juni fand eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung zur Arbeitssitutation statt und im August eine Sicherheitsbegehung. Die Interessenlage seiner Geschäftsstelle machte Geschäftsstellenleiter Jörg Fliegner deutlich. "Wir wollen unsere Leute nicht in einem hohen Krankenstand haben wegen der Belastungen". Der präventive Charakter des Projektes könne helfen derartige Folgen zu mindern. Arbeitsbedingte Belastungen Fast täglich sind seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbalen Angriffen oder Beleidigungen ausgesetzt. Sie haben es mit alkoholisierten Kunden oder Antragstellern zu tun, die sich weigern bestimmte Mitwirkungspflichten zu erfüllen. Wöchentlich gibt es verbale Agressionen, ungerechtfertigte Beschwerden oder Kunden randalieren. Seltener gibt es körperliche Bedrohungen, sexuelle Übergriffe oder üble Nachreden. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Geschäftsstellenleiter der Arge Rhein-Erft stand dem WDR auch unsere Präventionsmitarbeiterin Katrin Päßler Rede und Antwort. Sie betreut dort das Projekt für die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen.